Anlage 2: Modulhandbuch

 

zum Antrag des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften der Fachhochschule Gelsenkirchen auf Akkreditierung des Studiengangs

 

Nano- und Materialwissenschaften

 

mit Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.)

 


 

Liste der Pflicht-Module

Pflichtmodule des 1. Studienjahres:

Modul

Titel des Moduls

Seite

SEM

Struktur und Eigenschaften der Materie

5

GC

Allgemeine Chemie

6

PH

Physik

8

MA

Mathematik

9

IN

Informatik

10

NM

Grundlagen und Methoden der Nano- und Materialwissenschaften

11

ANC

Analytische Chemie

12


(Wahl-) Pflichtmodule des 2. Studienjahres:

Modul

Titel des Moduls

Seite

AC1

Grundlagen der Anorganischen Chemie

13

OC1

Grundlagen der organischen Chemie

14

PC

Physikalische Chemie

15

TE

Technisches Englisch

17

LPN

Laborprojekt

18

AWN

Anorganische nichtmetallische Werkstoffe und Nanocomposite

19

KSN

Kunststoffe und Nanocomposite

20

MNT

Metallische Werkstoffe und Nanotechnologie

21

IA1

Instrumentelle Analytik (Wahlpflicht)

22

ONF

Oberflächen und nanoskalige Funktionsmaterialien (Wahlpflicht)

23

WSC

Werkstoffcharakterisierung (Wahlpflicht)

24

MB1

Einführung in die Molekulare Biologie (Wahlpflicht)

25

MB2

Molekulargenetik (Wahlpflicht)

26

BC

Biochemie (Wahlpflicht)

27

 

Pflichtmodule des 3. Studienjahres:

Modul

Titel des Moduls

Seite

LBN

Laborpraxis Nano- und Materialwissenschaften

28

PSN

Praxisseminar

29

 


Liste der Wahlpflicht-Module, Kataloge I

Modul

Titel des Moduls

Seite

PRS

Prüfverfahren, REM und Schadensanalyse

30

PTS

Pulvermetallurgie, Teilchen- und Schichtverbunde

31

FVW

Faserverbundwerkstoffe

32

NMW

Neue Materialien, Werkstoffauswahl und –entwicklung

33

BMT

Biomaterialien

34

CNT

Chemische Nanotechnologie

35

ONA

Oberflächen- und Nanoanalytik

36

 

 

Liste der Wahlpflicht-Module, Katalog II

Modul

Titel des Moduls

Seite

BWL

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

37

SMQ

Statistische Methoden des Qualitätsmanagements

 38

MMT

Managementtechniken

39

BEK

Bioethik

40

SZ1

Wirtschaftsspanisch

41

SZ2

Wirtschaftsfranzösisch

42

SZ3

Verhandlungstraining – Language of Meetings

43

SZ4

Landeskunde USA

44

SZ5

Landeskunde Frankreich

45

SZ6

Landeskunde Großbritannien

46

SZ7

Landeskunde Spanien

47

ASG

Arbeitssicherheit und Gefahrstoffrecht

48

 


 

 

Vorbemerkung

 

Die im Folgenden zu findenden Module bestehen in der Regel aus Lehrveranstaltungen, die jeweils von einer bestimmten Lehrveranstaltungsform sein können. Die unterschiedlichen Lehrveranstaltungsformen sind mit unterschiedlichen Gruppengrößen bzw. Teilnehmerzah­len kombiniert. Nachfolgende Tabelle gibt an, wie viele Teilnehmer maximal an einer Lehr­veranstaltung der angegebenen Form teilnehmen können. Lehrveranstaltungsformen sind:

 

Lehrveranstaltungsform

Maximale Teilnehmerzahl

Vorlesung

unbegrenzt

Übung

40

Seminar

40

Praktikum

15

 


 


Struktur und Eigenschaften der Materie

Modul

SEM

Workload

180 h

Credits

6

Studien­semester

1. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 36+36 h

Selbststudium

108 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die grundlegenden, physikalisch-chemischen Modellvorstellungen über den Aufbau und die Struktur der Materie sowie die daraus resultierenden physikalisch-chemischen Eigenschaften der Materie. Diese grundlegenden Kenntnisse dienen als Basis für das Studium der Molekularen Biologie, Chemie oder Materialwissenschaften.

3

Inhalte

Physikalisch-chemische Grundlagen: Gasgesetze, Molbegriff, Gehaltsgrößen und Konzentrationen, Klassifizierung der Materie und Trennmethoden, Phasenübergänge, Phasendiagramme, Gibbs‘sche Phasenregel

Aufbau der Atome: Atomkern (Rutherford’sches Streuexperiment, Radioaktivität, Massendefekt), Bohrsches Atommodell, Quantenmechanisches Atommodell (Welle-Teilchen-Dualismus, Photoeffekt, De Broglie Wellenlänge, Heisenberg’sche Unschärferelation, Schrödinger-Gleichung, Quantenzahlen, Elektronenzustände, Atomorbitale, Pauli-Prinzip), Grundlagen der Spektroskopie

Periodensystem der Elemente: Ordnungsprinzip, Perioden, Haupt-, Nebengruppen, Periodizität der Eigenschaften der Elemente

Chemische Bindung: Atom- und Ionenbindung, LEWIS-Formeln, VB-Methode, Hybridisierung, Komplexbindung und koordinative Bindung, VSEPR Modell, LCAO Methode, MO-Theorie, Mesomerie, Metallbindung, Zwischenmolekulare Bindung, Sekundär- und Tertiärstrukturen der Makromoleküle und biologischen Moleküle

Festkörperchemie: Atom-, Ionen- u. Molekülkristalle, Bravais-Gittertypen, Röntgenstrukturanalyse, Energie-Bändermodell, Metalle, Halbleiter, amorphe Festkörper, optische Eigenschaften, magnetische und dielektrische Eigenschaften

4

Lehrformen

Vorlesung, unterstützt durch interaktive Elemente (Übungen, Diskussionen). Einsatz unterschiedlicher Medien (Beamer, Tafel)

5

Teilnahmevoraussetzungen Grundkenntnisse in Chemie, Mathematik und Physik

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 6/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Michael Veith

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch


 


Allgemeinen Chemie

Modul

GC

Workload

300 h

Credits

10

Studien­semester

1.+2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung + Übung:

Grundlagen der allgemeinen Chemie

b) Vorlesung + Seminar 

Allgemeine Chemie

c) Praktikum

Grundlegende Labormethoden

in der Chemie

Kontaktzeit

2+1 SWS / 36+18 h

 

2+1 SWS / 36+18 h

 

 

2  SWS / 36 h

Selbststudium

72 h

 

72 h

 

 

12 h

geplante Gruppengröße

maximal 120/40

 

maximal 120/40

 

 

maximal 15

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Die Studierenden haben ein grundlegendes Verständnis für chemische Reaktionen.

Sie können makroskopische Zusammenhänge chemischer Reaktionen verstehen und kennen die wesentlichen Grundlagen der Säure- Base- Chemie. Sie sind in der Lage Redoxreaktionen aufzustellen und quantitative Aussagen über elektrochemische Reaktionen zu machen. Sie sind in der Lage im Team chemische Fragestellungen zu bearbeiten.

b) Die Studierenden haben ein grundlegendes Verständnis für den Zusammenhang zwischen Reaktivität und Molekülaufbau entwickelt. Sie kennen die Grundlagen der Komplexchemie und die wichtigsten organischen Stoffgruppen. Sie können für grundlegende Beispiele die IUPAC-Nomenklatur anwenden. Sie sind in der Lage erarbeitete Gruppenergebnisse zu präsentieren.

c) Die Studierenden beherrschen die Grundkenntnisse der chemischen Laborpraxis. Sie können mit einfachen Laborgeräten arbeiten. Sie können physikalisch chemische Trennmethoden zur Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten anwenden und Löslichkeiten bestimmen. Sie sind dazu in der Lage einfache chemische Reaktionen unter Berücksichtigung von Aspekten der Arbeitssicherheit sicher durchzuführen. Sie können eine einfache Reaktionskinetik aufnehmen. Sie sind dazu in der Lage chemische Versuche zu protokollieren.

3

Inhalte

a) Makroskopische Zusammenhänge bei chemischen Reaktionen: Einfache Modelle der chemischen Bindung, Reaktionsgleichung und Stöchiometrie, Reaktionswärme und Standardbildungsenthalpie, Entropie und freie Enthalpie, das chemische Gleichgewicht

Säure-Base-Chemie: Begriffsdefinitionen nach Broenstedt, Protolysegleichgewicht und pH-Wert, Säurestärke und Struktur, Salze und Pufferlösungen, Indikatoren und Titration, Periodizität und Säure/Base-Typen, Säure-Base-Reaktionen in nichtwässrigen Lösemitteln, das Säure-Base-Konzept von Lewis, das Konzept der „harten“ und „weichen“ Säuren und Basen

Redoxreaktionen und Elektrochemie: Begriffsdefinitionen und einfache Redoxvorgänge, Stöchiometrische Beschreibung von Redoxreaktionen, Galvanische Zellen und Redoxpotentiale, Standardelektodenpotential und Nernst´sche Gleichung, Korrosion, Elektrolyse

b) Grundlagen der anorganischen Chemie: Nomenklatur anorganischer Verbindungen, Komplexe und Komplexreaktionen, Periodizität der Elementeigenschaften, Elektronegativität und Konzept der harten und weichen Säuren und Basen in Zusammenhang mit der Reaktivität, Darstellung und Chemie von Eisen und Kupfer, Unterscheidung Metalle/Halbmetalle/Nichtmetalle Vergleich der Elementeigenschaften von Kohlenstoff und Silizium, Besonderheiten der Siliziumchemie

Grundlagen der organischen Chemie: Sonderstellung des Kohlenstoffs, Erdölaufbereitung und Kohlenwasserstoffe (Aliphaten, Olefine, Aromaten), Nomenklatur organischer Verbindungen Alkohole, Phenole, Ether, Peroxide, Aldehyde, Ketone und Carbonsäuren, Tenside, Polymere, Industrielle organische Chemie

c) Glasbearbeitung.  Fest/Fest-Trennung unter Ausnutzung unterschiedlicher Löslichkeit und Sublimierbarkeit. Flüssig/Flüssig Einfach- und Mehrfachextraktion. Destillation. Temperaturabhängigkeit des chemischen Gleichgewichts.  Löslichkeitsprodukt, Lösungsgleichgewichte und Fällungsreaktionen. Elektrolyse und Eloxalverfahren. Reaktionskinetik der Esterhydrolyse.

4

Lehrformen Vorlesung, seminaristischer Unterricht, Praktikum in kleinen Gruppen

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Modulprüfung, aktive und regelmäßige Teilnahme am Praktikum, Testat zu den Versuchen (insbesondere sicherheitsrelevante Aspekte), Erstellen eines Versuchsprotokolls

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Joachim Roll (Modulverantwortlicher) + Prof. Dr. Uwe Strotmann

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch


 


Physik

Modul

PH

Workload

300 h

Credits

10

Studien­semester

1.+2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung+Übung:

Grundlagen der Physik

b) Vorlesung+Übung:

Mathematische Methoden der Physik

Kontaktzeit

2+2 SWS / 36+36 h

 

2+2 SWS / 36+36 h

Selbststudium

78 h

 

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40

 

maximal 120 / 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Die Studierenden haben grundlegende Modellvorstellungen der klassischen Physik, insbesondere Mechanik (Kinematik, Dynamik, Kräfte, Energie und Impuls, Erhaltungssätze, Schwingungen und Wellen) und Optik.

b) Die Studierenden kennen weiterführende Beispiele der klassischen Physik aus dem Bereich Elektrizitätslehre und haben grundlegende Vorstellungen der modernen Physik. Sie kennen die Anwendung mathematischer Hilfsmittel.

3

Inhalte

a) Messen und Maßeinheiten: Länge, Zeit, Masse, SI-System, Grundbegriffe der Fehlerrechnung; Kinematik: Bewegung von Körpern ohne Einfluss von Kräften, Geschwindigkeit und Beschleunigung, Translation und Rotation; Dynamik: Bewegung von Körpern unter Einfluss; Optik

b) Elektrizitätslehre: Ladung, Strom, elektrisches u. magnetisches Feld, Wechselstrom, Induktion, elektromagnetische Wellen; Mathematik zu Elektrizitätslehre: Komplexe Zahlen, Zeigerdiagramme, Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung, Felder; Stochastik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik; Fehlerrechnung

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel) + Übung

5

Teilnahmevoraussetzungen

Grundkenntnisse in Mathematik (Differential- u. Integralrechnung, Trigonometrische Funktionen, Exponentialfunktion)

6

Prüfungsformen Klausuren

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende N.N.

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Medien: Tipler, Physics for scientists and engineers, Freeman; Bergmann-Schaefer, Lehrbuch der Experimentalphysik, de Gruyter

 


 


Mathematik

Modul

MA

Workload

300 h

Credits

10

Studien­semester

1.+2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung+Übung:

Einführung in die Mathematik

b) Vorlesung+Übung:

Höhere Mathematik

Kontaktzeit

2+2 SWS / 36+36 h

 

2+2 SWS / 36+36 h

Selbststudium

78 h

 

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40

 

maximal 120 / 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Die Studierenden sollen belastbare Fertigkeiten beim rechnen mit Vektoren, differenzieren und integrieren erwerben, Eigenschaften elementarer Funktionen kennen und den Grenzwertbegriff und Konzepte der Differential- und Integralrechnung erläutern können.

b) Die Studierenden sollen in einfachen Fällen mit Taylorreihen, Funktionen mehrerer Veränderlicher, komplexen Zahlen und Matrizen und ihren Eigenwerten umgehen können und die grundlegenden Konzepte der Linearen Algebra und der Numerischen Mathematik verstehen.

3

Inhalte

a) Vektorrechnung; Funktionen; Funktionsklassen; Differentialrechnung; Näherungslösungen für nichtlineare Gleichungen; Integralrechnung

b) Reihen; Gewöhnliche Differentialgleichungen; Komplexe Zahlen; Funktionen von mehreren Variablen; Differential- und Integralrechnung von Funktionen von mehreren Variablen; Partielle Differentialgleichungen und dynamische Systeme; Fehler- und Ausgleichsrechnung; Numerische Verfahren; Lineare Gleichungssysteme und Matrizen; Computer-Algebra-Systeme

4

Lehrformen

Vorlesung mit seminaristischen Elementen; Visualisierung durch Matlab-Demonstrationen; Übung

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Heinrich Brinck

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Medien: Mathematik-Skript; MuMaKu-Lern-CD; Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler 1+2

 


 


Informatik

Modul

IN

Workload

300 h

Credits

10

Studien­semester

1.+2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum:

Einführung in die Informatik

b) Vorlesung+Übung+Praktikum:

Einführung in die Programmierung

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

 

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

 

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

 

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse in Statistik und Datenbanken, insbesondere im Umgang, der Darstellung und einer elementaren statistischen Analyse von Massendaten  sowie im Entwurf und in der Nutzung relationaler Datenbanken.

b) Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse in systematischem und strukturiertem Vorgehen anhand des Erlernens der Grundbefehle eriner aktuellen Programmiersprache (C#/Java)

3

Inhalte

a) Datenrepräsentation, Betriebssystem; MS-Excel: Formeln, Bezüge, Diagramme, (Statistik-) Funktionen, Relationale Datenbanken: E/R Modelle, MS-Access

b) Einführung in die Programmierung: Variablen, Schleifen, Verzweigungen, Stringmanipulation, Modularisierung, Methoden und Parameter; Objektorientierung: Klassen und Instanzen

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel), intensive Übungen und Praktika (an Einzelplatzrechnern) in CIP-Pool, Selbststudium durch Online-verfügbare Foliensätze

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren (80%), Praktikumsleistung (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Modulprüfung, aktive und regelmäßige Teilnahme am Praktikum, Testat zu den Versuchen

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sören Perrey

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 

 


 


Grundlagen und Methoden der Nano- und Materialwissenschaften

Modul

NM

Workload

300 h

Credits

10

Studien­semester

1.+2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung+Übung+Praktikum:

Grundlagen der Nano- und Materialwissenschaften

b) Vorlesung+Übung+Praktikum:

Methoden der Nano- und Materialwissenschaften

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

 

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

48 h

 

108 h

geplante Gruppengröße

maximal 120/40/12

 

maximal 120/40/12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Die Studierenden kennen die grundlegenden Lern- und Arbeitsmethoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie erwerben Kenntnisse über grundlegende Verfahren zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften. Die Studierenden erlernen die Entstehung des Gefüges sowie seine Veränderbarkeit durch Einbringen und Nutzen von Gitterfehlern.

b) Die Studierenden kennen den Zusammenhang zwischen dem Gefügezustand von metallischen Werkstoffen und den daraus resultierenden mechanischen Eigenschaften. Sie verfügen über vertiefte und erweiterte Kenntnisse über Werkstoffeigenschaften und Methoden zu deren gezielter Einstellung. Sie besitzen weitere Kenntnisse über grundlegende Prüfverfahren zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften. Sie haben einen Überblick zu zerstörenden Prüfverfahren. Sie kennen grundlegende Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und der Dokumentation (Protokolle, Kurzberichte, wissenschaftliches Schreiben).

3

Inhalte

a) Einführung in das Studium der Nano- und Materialwissenschaften, Ziele, Zeit- und Selbstmanagement im Studium (Kompetenzcheck, Schlüsselkompetenzen und Berufsfähigkeit), Werkstoffgruppen und Lebenswelt, Messen und Beschreiben von Werkstoffeigenschaften, Materialographie, Kristallzustand der Metalle, Gitterfehler, Kommunikation, Präsentation und Visualisieren von Arbeitsergebnissen (Tafelarbeit, Flipchart, Mind Mapping)

b) Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Grundlagen der Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften (Härteprüfung, Zugversuch, Kerbschlagbiegeversuch), Urformverfahren (Erstarrung, Zustandsdiagramme/ Konstitution), Umformverfahren, Wärmebehandlung, Diffusion, Erholung und Rekristallisation, elastisches und plastisches Verhalten, Zusammenhang von Gefüge und Eigenschaften, Verfestigungsmechanismen, Sonderverfahren (Pulvermetallurgie, Schäume, Nanoskalige Materialien), Informationsbeschaffung und Literaturrecherche

4

Lehrformen Vorlesung, seminaristischer Unterricht, Übungen und Praktikum in kleinen Gruppen, Lerncoaching, Projektarbeit (Miniprojekte)

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur und Projektbericht

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Holger Frenz (Modulbeauftragter) + Prof. Dr.-Ing. Christian Willems

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 

 


Analytische Chemie

Modul

ANC

Workload

120 h

Credits

4

Studien­semester

2. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

48 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learningoutcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden ...

verstehen die Methoden der nasschemischen, quantitativen Analyse (Titrationen, Gravimetrie). Sie sind in der Lage, sieselbständig durchzuführen und für eine gegebene Aufgabenstellung die geeignete Form auszuwählen. Sie können mit den notwendigen Geräten umgehen (Büretten, Messkolben, Pipetten).

kennen und verstehen die Grundlagen der Elektrochemie und sind in der Lage einfache Anwendungen in der Analytik durchzuführen. Sie beherrschen den Umgang mit Einstabmessketten und sind in der Lage sie zielgerichtet und sinnvoll einzusetzen.

kennen die Grundlagen der Spektroskopie und können einfache spektroskopische Techniken anwenden.

sind in der Lage die Validität von Ergebnissen zu beurteilen. Sie kennen Fehlerquellen aus der Handhabung im Labor und können sie identifizieren und Vermeidungsstrategien entwickeln.

können ihre Versuchsergebnisse nachvollziehbar dokumentieren und einfache technische Berichte anfertigen.

3

Inhalte

Quantitative Auswertung: Statistik (Richtigkeit, Genauigkeit), Umgang mit Fehlern, Absolut- und Relativmethoden, Kalibration

Maßanalysen(Säure/Base-, Redox,-, komplexometrischeTitration), Arten der Endpunktsbestimmung

Verdünnungsreihen, Umgang mit Pufferlösungen

Gravimetrie

Elektrochemie: Konduktometrie, Coulometrie, Einstabmeßketten

Grundlagen der Spektroskopie im sichtbaren Bereich: Absorption (Lambert-Beer-sches Gesetz, Colorimetrie), Emission (Flammenfärbung, Linienspektren)

Grundlagen der Dokumentation in Wissenschaft und Technik, Protokollführung

4

Lehrformen

Vorlesung und Seminar unterstützt durch interaktive und handlungsorientierte Elemente und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel, kleine Versuche), praktische Tätigkeit im Labor, Selbststudium durch empfohlene Literatur

5

Teilnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus den Modulen Physik (Optik); Mathematik (Statistik); Allgemeine Chemie

6

Prüfungsformen Klausur (90%) + Bewertung der Praktikumsleistung (10%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 4/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sibylle Planitz-Penno

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Grundlagen der Anorganischen Chemie

Modul

AC1

Workload

180 h

Credits

5

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Seminar+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Kenntnisse von der speziellen Natur der Elemente und ihrer Verbindungen als auch Kenntnisse von den allgemeinen Regeln und Gesetzmäßigkeiten des chemischen Verhaltens der verschieden Stoffe und ihrer Ursachen.

3

Inhalte

Gruppeneigenschaften der Haupt- und Nebengruppenelemente; Vorkommen und physikalisch-chemische Charakterisierung der Elemente; Darstellung, Reaktion und Verwendung der Elementverbindung; chemische Verbindungen der Haupt- und Nebengruppenelemente; Vorkommen, physikalisch-chemische Eigenschaften, Darstellung, Reaktionen und Verwendung der Verbindungen der Haupt- und Nebengruppenelemente
Literatur: Riedel, Anorganische Chemie, de Gruyter Verlag; Hollemann, Lehrbuch der Anorganischen Chemie, de Gruyter Verlag

Arbeitssicherheit wird als ständige Aufgabe und fester Bestandteil des Experimentierens im Labor verstanden. Darüber hinaus werden die Studierenden durch die Auseinandersetzung mit Themen aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu sicherheitsgerechtem Verhalten im Labor zu motiviert und für Fragen des Arbeitsschutzes zu sensibilisiert.

4

Lehrformen Vorlesung, Kurspraktikum, seminaristischer Unterricht zur Labormethodik bzw. Übungen

5

Teilnahmevoraussetzungen

Die Module Physik, Struktur und Eigenschaften der Materie und Allgemeine Chemie sollten absolviert sein.

6

Prüfungsformen Klausur + Teilnahme am Praktikum und Protokolle

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Gerhard Meyer

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch


 


Grundlagen der Organischen Chemie

Modul

OC1

Workload

180 h

Credits

6

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Seminar+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

108 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen aufbauend auf dem Modul „Allgemeine Chemie“ die Grundprinzipien der organischen Chemie, insbesondere Nomenklatur, Struktur-Wirkungsbeziehungen, Stereochemie, Stoffeigenschaften, funktionelle Gruppen und deren Reaktivitäten aufbauend aus den Kenntnissen der vorhergehenden Grundlagenmodule. Sie haben einen Überblick über die wichtigsten Struktur-Wirkungsprinzipien. Nach einer Einweisung in die Grundlagen der Arbeitssicherheit insbesondere der Gefahrenauslöser organischer Chemikalien beherrschen Sie anhand einfacher organischer Präparate die einschlägige Laborpraxis in der organischen Chemie. Sie können die verwendeten Geräte sicher nutzen sowie anhand der Gefahrenauslöser der eingesetzten Chemikalien Betriebsanweisungen erstellen.

Die Studierenden haben die Gelegenheit, in den Veranstaltungen ein Lerntagebuch zu führen. Durch den Einsatz dieses Lerntagebuchs sind sich die Studierenden über ihre offenen Fragen im Klaren und haben sich einen individuellen, den eigenen Lernbedürfnissen entsprechenden roten Faden durch die Veranstaltung erarbeitet. Die Prüfungsvorbereitung erfolgt hierdurch gezielter. Auch weniger redegewandte und zurückhaltende Studierende haben es gelernt, Ihre Lernbedürfnisse gegenüber dem Dozenten über Lead Learner zu kommunizieren. In den Praktika haben die Studierenden ihre Fähigkeiten verbessert, im Team zu arbeiten. Durch den Besuch der Übungsgruppen können die Studierenden aufgrund eines Lerncoaching-Ansatzes mit Untergruppen Gruppenprozesse besser analysieren und sich in Arbeitsteams einbringen. Sie können im Team aufkommende Fragen untereinander bis zu einem gewissen Grad selbst klären und den Coach gezielt für die dann noch verbleibenden Fragen einschalten.

3

Inhalte

Funktionelle Gruppen: Organische Stickstoffverbindungen: Amine, Amide, Aminosäuren, Nitroverbindungen, Isocyanate; Sondergebiete: Heterocyclen, Lipide, Terpene, Steroide, Kohlenhydrate, Proteine, Proteide; Stereochemie; Zusammenhänge zwischen Struktur und physikalischen Kenngrößen; reaktive Stellen an Molekülen

4

Lehrformen

Vorlesung, Kurspraktikum, Gefahrenauslöser organischer Chemikalien, Erstellung von Betriebsanweisungen, seminaristischer Unterricht zur Labormethodik bzw. Übungen, sicherer Einsatz und Umgang mit Laborgeräten, Lerntagebuch, Lead Learner Konzept, Lerncoaching in Übungsgruppen

5

Teilnahmevoraussetzungen

Die Module Physik, Struktur und Eigenschaften der Materie und Allgemeine Chemie sollten absolviert sein.

6

Prüfungsformen Klausur + Teilnahme am Praktikum und Protokolle

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 6/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Physikalische Chemie

Modul

PC

Workload

330 h

Credits

11

Studien­semester

3.+4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung+Übung+Praktikum:

Chemische Kinetik und Modellierung

b) Vorlesung+Übung+Praktikum:

Thermodynamik und Phasengleichgewichte

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

 

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

 

108 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

 

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

a) Verständnis der Modellansätze der chemischen Kinetik in Zeit und Raum sowie deren praktische Anwendungen in Chemie, Biologie und Materialwissenschaften. Praktische Fertigkeit in der Modellierung von physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten. Anwendung von wissenschaftlicher Software für Modellierung und Datenauswertung.

b) Verständnis der grundlegenden Methoden und Modellvorstellungen der Thermodynamik und Phasengleichgewichte sowie deren Anwendungen in Chemie, Biologie und Materialwissenschaften. Praktische Fertigkeiten bei der Durchführung physikalisch-chemischer Experimente im Labor. Auswertung der Messdaten von selbst durchgeführten, physikalisch-chemischen Experimenten mit Hilfe wissenschaftlicher Software, einschl. kritischer Fehlerdiskussion und Fehlerrechnung.

3

Inhalte

a)

Gegenüberstellung: Thermodynamik und Kinetik

Grundlagen kinetischer Betrachtung: Irreversible Thermodynamik, Stoßtheorie, empirische Ansätze (Arrhenius etc.), Theorie des aktivierten Komplexes

Thermodynamische und kinetische Kontrolle von Reaktionen

Empirische Beschreibung chemischer Reaktionen

Formalkinetik von Elementarreaktionen

Behandlung der wichtigsten Elementarreaktionen (Reaktionen 1. und 2. Ordnung, Folgereaktionen, Parallelreaktionen, Katalyse etc.): Stöchiometrie, Lösung der Differentialgleichungen, Konzentrations-Zeit-Diagramme, Betrachtung des Konzentrationsraums

Quasistationarität und Enzymkinetik

Exkurs: Vektoranalysis

Grundlagen von Bilanzgleichungen

Temperaturfeld und Konzentrationsfeld

Exkurs: Modellreaktoren in der chemisch-biologischen Technik

Statistische Grundlagen für die Modellierung physikalisch-chemischer Gesetzmäßigkeiten (Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Messfehler, Methode der kleinsten Quadrate)

Modellierung durch Anpassung von linearen und nichtlinearen Modellfunktionen an Messdaten

Praktikum: Einführung in die Mathematik-Software Mathematica, Behandlung von kinetischen Problemen mit Mathematica und Vergleich mit experimentellen Ergebnissen (u.a. Laborroboter mit Analytikeinheit), Modellierung von physikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten mit Mathematica durch Anpassung von linearen und nichtlinearen Modellfunktionen an Messdaten

b) Grundlagen und Definitionen der Thermodynamik: Fehlerfortpflanzungsgesetz, Systeme, Thermodynamische Zustandsfunktionen, Zustandsänderungen, Hauptsätze der Thermodynamik, Begriff der Entropie; Ideale/reale Gase, Maxwell-Boltzmann-Geschwindigkeit-Verteilung, (molare) Wärmekapazität von Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern; Thermochemie und Kalorimetrie, Kirchhoffsche Gesetze, kolligative Eigenschaften; Gibbs‘sche Fundamentalgleichungen und Maxwellbeziehungen; Gibbs-Energie und chemisches Potential, partielle molare Größen; Gleichgewichtsbedingungen; Gibbs-Duhem-Beziehungen; Phasenübergänge, Phasengleichgewichte, Phasendiagramme von Reinstoffen und binärer Mischungen, Gibbs‘sches Phasendreieck; Adsorption und heterogene Katalyse, Adsorptionsisothermen (Langmuir, Freundlich, BET); Einführung in die statistische Thermodynamik: Boltzmann-Verteilung, Zustandssumme, Fermi-Dirac-Verteilung.

Physikalisch-chemisches Praktikum mit folgenden Versuchen:

Oberflächenspannung; Kritische Micellkonzentration; Molmassenbestimmung über Schmelzpunkterniedrigung (kolligative Eigenschaften);  Messung der  Reaktionsenthalpie über Kalorimetrie; Bestimmung der Aktivierungsenergie über Polarimetrie (Inversion von Saccharose); Starke und schwache Elektrolyte; Brennstoffzelle; Adsorptionsisothermen

Mündliche und schriftliche Kolloquien; Verfassen von Versuchsprotokollen: Datenauswertung,  Anpassung von linearen und nichtlinearen Modellfunktionen an Messdaten, kritische Fehlerdiskussion und Fehlerrechnung.

4

Lehrformen

a) Vorlesung mit Tafel- und PowerPoint-Präsentation sowie Rechner- und Multimedia-Einsatz, Übungen, Praktikum in 2er Gruppen an speziellen wissenschaftlichen Rechnerarbeitsplätzen.

b) Vorlesung, unterstützt durch interaktive Elemente (Übungen, Diskussionen). Einsatz unterschiedlicher Medien (Beamer, Tafel), Praktikumsversuche im Labor

5

Teilnahmevoraussetzungen

Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik sowie physikalisch-chemische Kenntnisse (in Thermochemie, Elektrochemie, Kinetik) wie sie z.B. in den Lehrveranstaltungen (Allgemeine Chemie, Struktur und Eigenschaften der Materie, analytische Chemie, Mathematik, Physik, Informatik) des 1. Studienjahres vermittelt werden.

6

Prüfungsformen a) Klausur b) Klausur zu 80%; Praktikum zu 20%

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 11/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Achim Zielesny + Prof. Dr. Michael Veith (Modulbeauftragter)

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Technisches Englisch

Modul

TE

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

4 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben berufsorientierte englischsprachige Diskurs- und Handlungskompetenz unter Einschluss (inter-) kultureller Elemente.

3

Inhalte

Beschreibung technisch-naturwissenschaftlicher Abläufe und Verfahren

Versprachlichung von Formeln, Symbolen, technischen Zeichnungen und Diagrammen

Erschließen und Zusammenfassen wissenschaftlicher Texte

Präsentation und Disputation wissenschaftlicher Themen

rezeptive und produktive Auseinandersetzung mit berufstypischen Kommunikationssituationen

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im Multi-Media Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Englischkenntnisse, die der Jahrgangsstufe 12 entsprechen

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking + Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums


 


Laborprojekt

Modul

LPN

Workload

120 h

Credits

4

Studiensemester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar+Praktikum

Kontaktzeit

2+2 SWS / 36+36 h

Selbststudium

48 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Kenntnisse und praktische Fähigkeiten bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Laborprojekten zu Aufgaben/Fragestellungen der Nano- und Materialwissenschaften. Sie sind in der Lage, ihnen übertragene Aufgaben unter Zuhilfenahme von Literaturrecherchen in Kleingruppen zu planen, mit den gängigen Laboratoriumsgeräten umzusetzen, die Ergebnisse auszuwerten, zu dokumentieren und zu präsentieren.

3

Inhalte

Grundlagen des Projektmanagements, Moderationstechniken und Moderation von Gruppen, Grundlagen der Gruppen- und Teamarbeit, Kommunikation und Führung in Gruppen und Teams, Methoden der angewandten Problemlösung und Entscheidungsfindung, Informationsbeschaffung und Literaturrecherche, Aufgaben/Fragestellungen der Nano- und Materialwissenschaften, Versuchsplanung, Konzeption wissenschaftlicher Berichte

4

Lehrformen

Moderierte Gruppenarbeiten, Ergebnispräsentationen, Diskussion

5

Teilnahmevoraussetzungen Alle Module des 1. Studienjahres sollten absolviert sein.

6

Prüfungsformen Projektbericht (einschließlich Planungsvorlage, Bericht, Abschlusspräsentation)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 4/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems (Modulbeauftragter) + Professoren FB12

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Anorganische nichtmetallische Werkstoffe und Nanocomposite

Modul

AWN

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studenten haben Grundlagenwissen über die Werkstoffgruppe der Anorganischen nichtmetallischen Werkstoffe (ANW). Sie kennen die Herstellung und Eigenschaften der ANW und können diese in die Werkstoffauswahl einbeziehen.

3

Inhalte

Einteilung und Charakterisierung der Anorganischen nichtmetallischen Werkstoffe,

silikatische Bindung und Glaszustand, Vergleich konventioneller und moderner Herstellverfahren, Herstellung und Verwendung von Silkat- Oxid- und Nichtoxidkeramiken, Herstellung und Verwendung von Glaswerkstoffen und Compositen, einatomare keramische Werkstoffe, Biogläser und –keramiken, moderne keramische Beschichtungen, Eigenschafts-Struktur Wechselwirkung innerhalb der einzelnen Werkstoffe der ANW, Kriterien der Werkstoffauswahl

Literatur: Salmang, Keramische Werkstoffe, Springer Verlag; Scholze, Glas, Springer Verlag; Petzold, Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe, Dt. V. Grundstoffindustrie; Michalowsky, Neue keramische Werkstoffe, Springer Verlag

4

Lehrformen

Vorlesung, Übungen, praktische Arbeiten im Labor

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Seminarleistung (Durchführung, Präsentation) (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Gerhard Meyer

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Kunststoffe und Nanocomposite

Modul

KSN

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learningoutcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden ...

kennen die Wechselwirkungen zwischen den Eigenschaften eines Kunststoffbauteils, seinen Ausgangsstoffen und den Herstellungsverfahren

sind in der Lage, Methoden auszuwählen und anzuwenden um die Qualität eines Kunststoffproduktes sicherzustellen

können grundsätzlich den richtigen Kunststoff und das richtige Herstellungsverfahren für eine gegebene Anwendung auswählen.

3

Inhalte

Polymerisationsverfahren

Beziehung Struktur – Morphologie - Eigenschaften

Mechanische Eigenschaften (Kurzzeit, Langzeit) und sonstige Eigenschaften (elektrisch, thermisch)

Modifikation von Kunststoffen (Additive, Copolymerisation, Legierung, Nanoteilchen)

Einfluss der Oberfläche, Nanostrukturierung

Prüfverfahren (mechanisch, chemisch), Qualitätssicherung

Umgang mit Datenblättern und Werkstoffdatenbanken

Grundlagen der Verarbeitungsverfahren (Extrusion, Spritzgießen etc.)

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive und handlungsorientierte Elemente und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel, Proben), praktische Tätigkeit im Labor, begleitende Übungen am Rechner, Selbststudium durch empfohlene Literatur

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen

Klausur oder mündliche Prüfung (80%) + Leistung im Praktikum mit Dokumentation (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von KreditpunktenBestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sibylle Planitz-Penno

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch; kurze, einfache ergänzende Texte in englisch

 


 


Metallische Werkstoffe und Nanotechnologie

Modul

MNT

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden erwerben vertiefte und erweiterte Kenntnisse über metallische Werkstoffe und die Nanotechnologie sowie deren Verwendungsmöglichkeiten und Anwendungsgrenzen.

3

Inhalte

Übersicht der Metalle und ihrer Legierungen (Konstitution), Geschichte, Vorkommen, Gewinnung, Behandlung und Verwendung, physikalische und technologische Eigenschaften, Arbeitssicherheit, Physiologie, Recycling, Umweltverträglichkeit, Werkstoffauswahl, Einführung und Grundlagen der Nanotechnologie, Nanotechnologie als  Schlüsseltechnologie, Verwendung von Metallen in der Nanotechnologie, nanoskalige Strukturen, Effekte und Phänomene im Übergangsbereich zwischen atomarer und mesoskopischer Ebene, gezielte Herstellung und/oder Manipulation von Nanostrukturen, aktuelle Entwicklungen

4

Lehrformen

Vorlesungen, Seminarvortrag (Power Point), praktische Arbeiten im Labor, Lerncoaching

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren (80%) und Seminarvorträge (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Instrumentelle Analytik

Modul

IA1

Workload

120 h

Credits

4

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

48 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learningoutcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden ...

kennen die wichtigsten instrumentellen Methoden zur quantitativen und qualitativen Analyse

können das Herangehen an eine analytische Aufgabe, einschließlich Trennungs- und Vorbehandlungsschritte konzipieren

können für eine gegebene Problemstellung eine geeignete Analysenmethode auswählen und die Eignung verschiedener Verfahren beurteilen

sind in der Lage weitergehende Aussagen zur Validität von Ergebnissen zu machen und dabei die Probenherkunft und –vorgeschichte einzubeziehen

3

Inhalte

Grundsätzliches: Probennahme, Probenvorbereitung, Einschätzung der Aussagefähigkeit, Kalibrationsmethoden, Multielementanalytik

Elementspektroskopie: Elektronenspektroskopie (AAS, Flammenphotometrie, OES), Röntgenspektroskopie (XRF; XPS);

Molekülspektroskopie: UV-vis-Spektroskopie, IR-Spektroskopie;

Chromatographie: Prinzip, Flüssigchromatographie (DC, HPLC, GPC), Gaschromatographie;

Elektrochemie und Thermische Analyse

Im Praktikum werden, soweit aktuell möglich, Versuche mit den folgenden Geräten durchgeführt:  OES, UV-vis, IR, HPLC, GC, TA

4

Lehrformen

Vorlesung und Übung, unterstützt durch interaktive und handlungsorientierte Elemente und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel, kleine Versuche, webbasierte Angebote), praktische Tätigkeit im Labor mit Praktikumsskript, Übungen zur Auswertung am Rechner, Selbststudium durch empfohlene Literatur

5

Teilnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus den Modulen Analytische Chemie,Physik (Optik); Mathematik (Statistik); Informatik (Excel)

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Bewertung der Praktikumsleistung (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 4/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sibylle Planitz-Penno

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch; einfache, kurze ergänzende Texte in englischer Sprache


 


Oberflächen und nanoskalige Funktionsmaterialien

Modul

ONF

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die Ursachen für Korrosion und Verschleiß, die verschiedenen Korrosionsarten und Verschleißformen sowie die dadurch entstehenden Schäden. Sie kennen Korrosions-, Verschleiß- und Oberflächenschutzverfahren und können geeignete Schutzsysteme gezielt auswählen. Sie kennen neuere Entwicklungen zu Aufbau und Strukturierung von Oberflächen- und Schichtsystemen sowie nanoskaligen Funktionsmaterialien.

3

Inhalte

Oberflächen und Schichten (Struktur/Aufbau), Beanspruchungsarten, Tribologisches System, Verschleiß und Verschleißschutz, Korrosion (Ursachen, Erscheinungsformen), elektrochemische Grundlagen, Gaselektroden, elektrochemische Kinetik, Korrosionselemente, Mischelektrode und Mischpotenzial, Überspannung und Polarisation, Stromdichte-Potenzial-Kurven, Wasserstoffüberspannung und Säurekorrosion, Sauerstoffüberspannung und Sauerstoffkorrosion, Passivierung, Erscheinungsformen der elektrolytischen Korrosion ohne und mit mechanischer Beanspruchung, Hochtemperaturkorrosion, Korrosions- und Oberflächenschutz, Schutzverfahren und deren gezielte Auswahl, Korrosionsversuche und Materialographie, aktuelle Entwicklungen zu Aufbau/Strukturierung, Herstellung und Anwendung von Oberflächen- und Schichtsystemen sowie nanoskaligen Funktionsmaterialien

4

Lehrformen

Vorlesungen, Seminarvortrag (Power Point), praktische Arbeiten im Labor, Lerncoaching

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren (80%) und Seminarvorträge (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Werkstoffcharakterisierung

Modul

WSC

Workload

150 h

Credits

5

Studiensemester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden erwerben vertiefte und erweiterte Kenntnisse über den Einsatz  von Werkstoffen. Sie kennen die wesentlichen Beanspruchungsarten mit den Methoden zur Bestimmung der zugehörigen Eigenschaften. Sie haben einen Überblick über zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfverfahren. Sie können geeignete Prüfverfahren auswählen und anwenden.

3

Inhalte

Grundlegende Verfahren zur Ermittlung der Beanspruchungszustände von Werkstoffen, Zerstörende Prüfverfahren (Biegeversuch, Martenshärte, Dynamische Versuche, Kriechen), Zerstörungsfreie Prüfverfahren (Ultraschall, Schichtdickenmessungen, Röntgen, CT), Auswertung von Prüfergebnissen

4

Lehrformen

Vorlesungen, Übungen, Praktische Arbeiten im Labor

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Holger Frenz

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch


 


Einführung in die Molekulare Biologie

Modul

MB1

Workload

120 h

Credits

4

Studien­semester

3. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Wintersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

48 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Grundkenntnisse über Aufbau, Funktion und Stoffwechsel der pro- und eukaryontischen Zelle.

3

Inhalte

Zellen und biologische Makromoleküle: Übersicht und Einführung, Mikroskopie von Zellen, Zellstruktur, Prokaryonten /Eukaryonten, Biomoleküle verschiedener Größe, Übertragungsmechanismen in der Biologie

Chemie in der Biologie: Redoxpotentiale, Elektronencarrier und Energieübertragung, chemisches Gleichgewicht

Energiestoffwechsel: Glykolyse, Tricarbonsäurezyklus, Atmungskette, Fettsäurestoffwechsel, biologische Rolle der protonmotorischen Kraft, biologische Speichermechanismen

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Tafel, Overheadprojektor, Beamer); Übungen im kleineren Gruppen mit dem Anspruch, individuelle Fachfragen zu klären und das Verständnis für den Fachinhalt zu erhöhen; Praktikum im S1-Labor zur Vermittlung zentraler Methoden aus der Molekularen Biologie

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren; a) Note: 8/10 Klausur; 2/10 Praktikum

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 4/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Frieder Schwenk

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 



Molekulargenetik

Modul

MB2

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

4. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 36+18+18 h

Selbststudium

78 h

geplante Gruppengröße

maximal 120 / 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Verständnis des genetischen Informationsflusses und der Struktur sowie der enzymatischen Modifikation von Nukleinsäuren sowie Kenntnisse der Prinzipien der Vererbung und der Genexpression. Sie haben Kenntnisse der Analysemethoden von Nukleinsäuren und kenne die grundlegenden Klonierungstechniken.

3

Inhalte

Aufbau und Struktur von Nukleinsäuren; Funktionen von DNA und RNA; Transkription und Translation; Struktur und Aufbau von Proteinen; Zellteilung und Vererbung; Steuermechanismen der Genexpression bei Pro- und Eukaryonten; Mutation; Klonierung / Überexpression; Analysemethoden von Nukleinsäureketten

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Tafel, Overheadprojektor, Beamer); Übungen im kleineren Gruppen mit dem Anspruch, individuelle Fachfragen zu klären und das Verständnis für den Fachinhalt zu erhöhen; Praktikum im S1-Labor zur Vermittlung zentraler Methoden aus der Molekularen Biologie

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausuren; a) Note: 8/10 Klausur; 2/10 Praktikum

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Andreas Beyer

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 

Biochemie

Modul

BC

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

4. Sem.

Häufigkeit des Angebots

jedes Sommersemester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

a) Vorlesung

b) Übung

c) Praktikum

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

1 SWS / 18 h

1 SWS / 18 h

Selbststudium

78 h

 

geplante Gruppengröße

 90 Studierende

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Verständnis der Proteinstruktur und -variabilität , eine Vorstellung über die Spezifität und Effektivität von Enzymen sowie eine Einschätzung von Stoffwechselzusammenhängen und Stoffwechselregulation. Sie kennen die Sicherheitsbestimmungen im S1-Labor und sind in der Lage, grundlegend und sinnvoll biochemisch/proteinchemisch zu experimentieren.

3

Inhalte

Proteine: Konformation, Dynamik und Funktion

Enzyme: Nomenklatur, katalytische Aktivität und Spezifität, Erkennung, Allosterie, Mechanismen (Lysozym),  Coenzyme und prosthetische Gruppen

Kohlehydrate: wichtige Vertreter, Struktur und Konformation, Regulation im Kohlehydratstoffwechsel (Glykolyse, Gluconeogenese, Glykogenstoffwechsel)

Membranen: Aufbau, Analyse Membranproteine, Membrankanäle/–pumpen, Transport­mecha­nismen, Poren und Kanäle

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Tafel, Overheadprojecktor, Beamer), Übungen im kleineren Gruppen mit dem Anspruch individuelle Fachfragen zu klären und das Verständnis für den Fachinhalt zu erhöhen; Praktikum zur Vermittlung zentraler Techniken aus der Biochemie/Proteinchemie sowie zur Vermittlung arbeitssicherheitstechnischer Aspekte im S1-Labor

5

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: Grundkenntnisse aus dem Bereich der Molekularen Biologie insbesondere Energiestoffwechsel (Modul 1. Semester)

6

Prüfungsformen Klausur (120 Minuten), Note:  9/10 Klausur; 1/10 Praktikum

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Die Studierenden erwerben die 5 möglichen Kreditpunkte durch eine bestandene Klausur; Vorleistungen aus dem Praktikum fließen in die Klausurbewertung mit ein (10 % der Leistung).

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.) , Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr. A. Loidl-Stahlhofen

11

Sonstige Informationen: Vorlesungssprache deutsch, Pflichtmodul


 


Laborpraxis Nano- und Materialwissenschaften

Modul

LBN

Workload

150 h

Credits

5

Studiensemester

5. oder 6. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Semester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar+Praktikum

Kontaktzeit

1+3 SWS / 18+54 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40 / 12

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenen kennen die systematische und selbstorganisierte Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen in Gruppen- und Teamarbeit incl. Berichterstellung/Dokumentation, Präsentation und Diskussion der Ergebnisse. Sie können kleine Projekte in Team- und Gruppenarbeit planen und erfolgreich durchführen.

3

Inhalte

Aktuelle Fragestellungen aus dem Themengebiet der Nano- und Materialwissenschaften

4

Lehrformen

Praktikum, Lerncoaching

5

Teilnahmevoraussetzungen Alle Module des 1. und 2. Studienjahres sollten absolviert sein.

6

Prüfungsformen Projektbericht (einschließlich Abschlusspräsentation und -diskussion)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems (Modulbeauftragter) + Professoren der Nano- und Materialwissenschaften

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Praxisseminar

Modul

PSN

Workload

90 h

Credits

3

Studiensemester

5. oder 6. Semester

Häufigkeit des Angebots

jedes Semester

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

54 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden können durch die Dokumentation und Präsentation einer konkreten Aufgabenstellung und der praktischen Mitarbeit in einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen ihre erlangten Ergebnisse darstellen und in einer Diskussion vertreten.

3

Inhalte

Praxisthemen aus einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen

4

Lehrformen

Seminaristische Begleitung des Praxisaufenthalts

5

Teilnahmevoraussetzungen Teilnahme an der Praxisphase

6

Prüfungsformen Projektbericht (einschließlich Präsentation und Diskussion)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 6/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Studienberater Nano- und Materialwissenschaften (Modulbeauftragter) + Professoren des FB12

11

Sonstige Informationen Veranstaltungssprache deutsch

 


 


Prüfverfahren, REM und Schadensanalyse

Modul

PRS

Workload

150 h

Credits

5

Studiensemester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Praktikum

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die Einsatzbereiche und die Aussagekraft von mechanisch- technologischen Versuchen an unterschiedlichen Werkstoffgruppen (Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Verbundwerkstoffe). Sie können prüftechnisch Fragestellungen analysieren und geeignete Prüfverfahren auswählen und in die Praxis umsetzten. Die Studierenden kennen die Grenzen ausgewählter Mess- und Prüfverfahren in Relation zu den werkstofftechnischen Fragestellungen. Sie können schadensanalytische Fragestellungen auf dem Gebiet der Metalle analysieren und geeignete Untersuchungsmethoden auswählen. Die Studierenden können einfache Schadensfälle auf der Basis von werkstofftechnischen Fragestellungen bearbeiten.

3

Inhalte

Werkstoffeigenschaften und Auswahl geeigneter Prüfverfahren, Aussagekraft von Prüfergebnissen, Statistische Auswertung von Versuchsergebnissen, Bewertung von Prüfergebnissen, Grundlagen der Schadensanalyse, Grundformen der Bruchentstehung, Makroskopische Beurteilung  von Bruchflächen, Mikroskopische Beurteilung von Bruchflächen, Einsatz des Rasterelektronenmikroskops in der Schadensanalyse, Dokumentation von Schadensfällen. Praktische Arbeiten: Ausgewählte zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren wie Versuche zur Ermittlung von Festigkeits- und Duktilitätskennwerten von Metallen, Kunststoffen, Keramiken und Verbundwerkstoffen. Erstellen von Prüfberichten. Beschreibung und Untersuchung ausgewählter Schadensfälle mittels makroskopischer und mikroskopischer Untersuchungsverfahren.

4

Lehrformen Vorlesung, Übungen, praktische Arbeiten im Prüflabor und  am Rasterelektronenmikroskop

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Holger Frenz

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Pulvermetallurgie, Teilchen- und Schichtverbunde

Modul

PTS

Workload

150 h

Credits

5

Studiensemester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen pulvermetallurgische Werkstoffe und Verbunde, Verfahren zu deren Herstellung und Charakterisierung sowie ihre Anwendungsgebiete. Sie kennen Tribosysteme, Verschleißerscheinungsformen und -arten und können geeignete Schutzsysteme gezielt auswählen.

3

Inhalte

Übersicht Pulvermetallurgie, Tribologisches System, Verschleiß, Pulvermetallurgische Werkstoffe, Pulver-Herstellungsverfahren, Pulvercharakterisierung, Pulverbehandlung, Konsolidierungs- und Fügeverfahren (Pressen, Sintern, Kalt- und Heiß-Isostatisches Pressen, Kapseltechnik, Thermisches Spritzen und weitere Beschichtungsverfahren), Entwicklung (Gefügekonstruktion) von Werkstoffverbunden und Verbundwerkstoffen, Teilchen- und Schichtverbunden, Metall-Matrix-Kompositen, Pseudolegierungen, gradierten Werkstoffen, Einsatz von Hartstoffen und nanoskaligen Pulvern, Sinterversuche, Metallographie und Rasterelektronenmikroskopie

4

Lehrformen Vorlesung, Übungen, praktische Arbeiten im Labor

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Seminarleistung (Durchführung, Präsentation, Diskussion) (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Faserverbundwerkstoffe

Modul

FVW

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die Eigenschaften von Fasern und Matrixmaterialien, die Verfahren zu ihrer Ermittlung und die wichtigsten Herstellungsverfahren für FVW. Sie sind in der Lage aus gegebenen Anforderungen an ein Bauteil die Werkstoffauswahl zu treffen und ein Herstellungsverfahren vorzuschlagen. Sie kennen die wichtigsten Qualitätsparameter für FVW und Verfahren zu ihrer Überprüfung und sind in der Lage, Kontrollverfahren und ein Herangehen an die Bearbeitung von Schadensfällen zu entwerfen.

3

Inhalte

Grundlagen: Mischungsregel, Haftung, Laminattheorie

Verstärkungsfasern (CF, AF, GF), textile Flächengebilde

Matrices (Duromere, Thermoplaste, Keramik, Metalle)

Herstellungsverfahren für Faserverbundwerkstoffe

Messung von Eigenschaften, Qualitätssicherung

Schadenanalyse

4

Lehrformen Vorlesung und Seminar unterstützt durch interaktive und handlungsorientierte Elemente und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel, Proben), eigenständige Projekttätigkeit im Labor unter Aufsicht und Selbststudium durch empfohlene Literatur, Exkursion

5

Teilnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus den Modulen: Physik (Mechanik); Allgemeine und anorganische Chemie; Organische Chemie; Materialwissenschaften

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Seminarleistung (Versuchsanordnung, Bericht, Präsentation) (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sibylle Planitz-Penno

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Neue Materialien, Werkstoffauswahl und -entwicklung

Modul

NMW

Workload

150 h

Credits

5

Studiensemester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung+Seminar

Kontaktzeit

1+1+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenen kennen die systematische und selbstorganisierte Informationsbeschaffung und –auswertung zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen aus dem Themengebiet der Nano- und Materialwissenschaften.

Sie können im Kontakt mit Vertretern der Wirtschaft eine öffentliche Veranstaltung (Kolloquium) in Team- und Gruppenarbeit incl. Berichterstellung/Dokumentation, Präsentation und Diskussion der Ergebnisse planen und erfolgreich durchführen.

3

Inhalte

Methoden und Werkzeuge der Werkstoffauswahl und –entwicklung, Literaturrecherche und -auswertung zur Entwicklung neuer Materialien und aktueller Fragestellungen aus dem Themengebiet der Nano- und Materialwissenschaften, Organisation eines öffentlichen Kolloquiums mit Beteiligung von Vertretern aus der Wirtschaft / Alumnis, Fallbeispiele und Präsentationen

4

Lehrformen Vorlesung, Übungen, Projektarbeit in Gruppen, Seminar, Lerncoaching

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Kolloquiumsvortrag / Poster, Projektbericht und Diskussion

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems (Modulbeauftragter) + Prof. Dr.-Ing. Holger Frenz

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Biomaterialien

Modul

BMT

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die Wechselwirkungen zwischen lebendigen, biologischen Stoffen und Werkstoffen verschiedener Art und können sie voraussagen. Sie können Werkstoffe zur Verwendung in biologischer Umgebung auswählen. Sie kennen nachwachsende und natürliche Werkstoffe und können sie in die Werkstoffauswahl einbeziehen.

3

Inhalte

Oberflächen und Wechselwirkungen mit biologischen Stoffen, Herstellung von sterilen Oberflächen, Biofilme

Alterung und Abbau in biologischer Umgebung (wässrige Medien, Gewebe)

Nachwachsende und biologisch abbaubare Materialien

Materialien für medizinische Anwendungen

Prüfmethoden

4

Lehrformen

Vorlesung und Seminar unterstützt durch interaktive und handlungsorientierte Elemente und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel, Proben), eigenständige Projekttätigkeit und Selbststudium durch empfohlene Literatur

5

Teilnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus den Modulen: Physik (Mechanik); Allgemeine und anorganische Chemie; Organische Chemie; Materialwissenschaften; Kunststoffe; sowie Grundkenntnisse der Zellbiologie und der biochemischen Stoffklassen

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Seminarleistung (Durchführung, Präsentation) (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Sibylle Planitz-Penno

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Chemische Nanotechnologie

Modul

CNT

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden haben Grundlagenwissen über die Chemische Nanotechnologie (CNT).

3

Inhalte

Definition, Abgrenzung und Möglichkeiten der Nanotechnologie, CNT und BioNanotechnologie, kolloidchemische Grundlagen, Grundlagen der Layer by Layer Technik (LbL), Effekte der Nanoskaligkeit und deren Einfluss auf mechanische, katalytische, optische, elektrische und magnetische Materialeigenschaften, Grundlagen der Sol-Gel-Verfahren, chemische Herstellung und Oberflächenmodifizierung von anorganischen, organischen und hybriden Nanomaterialien, Kontrolle der Morphologie – biomimetische Strategien, Grundlagen zur Verarbeitung nanoskaliger Systeme – speziell Funktionsbeschichtungen, industrielle Anwendung von Sol-Gel-Schichten in den Bereichen Optik, Photokatalyse, Antifogging, Abrasisons- und Korrosionschutz, Easys-to-Clean-Schichten, biomimetische und bioaktive Funktionsschichten

Literatur:

Wautelet, Nanotechnologie, Oldenbourg; Edelstein, Nanomaterials, Institute of Physics Publishing; Brinker, Sol-Gel Science, Academic Press Inc.; Fendler, Nanoparticles and Nanostructures, Wiley-VCh; Nalwa, Handbook of Nanostructured Biomaterials .., American Scientific Publishers

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel), Projekte und Übungen

5

Teilnahmevoraussetzungen

Grundkenntnisse der Allgemeinen Chemie, der Mathematik und Physik sowie der Grundlagen der AC, OC und PC, Grundlagen der Analytischen Chemie

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Gerhard Meyer

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch


 


Oberflächen- und Nanoanalytik

Modul

ONA

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Seminar

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die grundlegenden Methoden und Modellvorstellungen der Nanoanalytik und können dieses Wissen auf aktuelle Forschungsthemen anwenden. Sie sind in der Lage, sich selbstständig in aktuelle Fragestellungen aus Forschung und Praxis einzuarbeiten und können die wesentlichen Aspekte im Rahmen einer Präsentation anschaulich darstellen.

3

Inhalte

Mikroskopische Verfahren, Kontaktwinkelmessungen

Rastersondenmethoden wie Laserkonfokalscanning, REM (mit EDX), TEM, STM, AFM, SNOM

UHV-Analytik: Elektronenspektroskopie (XPS, UPS), LEED, SIMS, AES

Nanoanalytische Methoden zur Schichtdickencharakterisierung wie Ellipsometrie, SPR (Oberflächenplasmonen-Resonanz)

Halbleiterprozessierung und Analytik in der Mikrochip-Fertigung

Seminar:  Anwendungen in Forschung und Praxis

4

Lehrformen

Seminaristische Vorlesung, unterstützt durch interaktive Elemente (Übungen, Diskussionen). Einsatz unterschiedlicher Medien (Beamer, Tafel), Präsentation von Seminarbeiträgen durch Studierende

5

Teilnahmevoraussetzungen

Gute Kenntnisse in Spektroskopie, Physikalischer Chemie und Physik

6

Prüfungsformen Klausur (80%) + Seminarbeitrag (20%)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 10/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Michael Veith

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 


Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Modul

BWL

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen zentrale Grundlagen der Betriebswirtschaftlehre und sie können sie in Hinblick auf grundlegende betriebswirtschaftliche Entscheidungen und Aufgaben anwenden.

3

Inhalte

Begriffliche Grundlagen, Wirtschaftssysteme und Rechtsformen

Unternehmensziele und -entscheidungen

Unternehmenszusammenschlüsse (Konzerne, Kooperationen und strategische Allianzen)

Externes Rechnungswesen und Steuern: Jahresabschluss und Grundlagen der Jahresabschlussanalayse; Grundlagen der Besteuerung

Investition und Finanzierung: Entscheidungsaufgaben und Methoden

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen), unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel) und parallelen Übungsaufgaben

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. rer. pol. Christiane Rumpf

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Literaturhinweise

Schierenbeck, H.: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, 16. Aufl., München/Wien 2003, Schierenbeck, H. : Übungsbuch zu Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, 9., vollst. überarb. und erw. Aufl., München/Wien 2004

Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 22. neubearb. Aufl., München 2005

Wöhe, G. - Kaiser, H. - Döring, U.: Übungsbuch zur Einführung in die Allgemeine

Betriebswirtschaftslehre, 11., überarb. Aufl., München 2005

 


 


Statistische Methoden des Qualitätsmanagements

Modul

SMQ

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Übung

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen die grundlegenden statistischen Methoden zur Validierung und Verifizierung von Analyse- und Prüfverfahren sowie der Prüfprozesseignung.

3

Inhalte

International anerkannte Grundlagen und Methoden der Validierung von Analyseverfahren. Ableitung geeigneter Kontrollmethoden wie Qualitätsregelkarten. Verifizierung von Normprüfverfahren, Statistische Eignungsnachweise von Prüfverfahren, Prüfmittelfähigkeit und Messunsicherheit, Prüfprozesseignung

4

Lehrformen Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Übungen am PC

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Holger Frenz

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 

 


 


Managementtechniken

Modul

MMT

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Projekt

Kontaktzeit

2+2 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden kennen Managementtechniken und können sie anwenden.

3

Inhalte

Ausgewählte Managementtools zur Organisation von Unternehmen, Lernende Organisation, Technisches Management,  Reflexion von „Projektmanagement, Gruppen und Teamarbeit / Gruppenerfahrungen, Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie, Motivation und Wertetypen, Mitarbeitergespräche, Konflikt, Konflikterkennung und Konfliktbewältigung, (Familien-)systemische Einflussfaktoren, Merkmale und Ablauf der Innovationstätigkeit, Festlegung der Innovationsstrategie, Innovationsplanung und –realisierung, Marketing, Marketingarten, Marketingprozess, Marketinginstrumente, Prognose für neue Produkte und Dienstleistungen

 

4

Lehrformen Vorlesungen, begleitete Projekte

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Projektbericht (einschließlich Präsentation)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr.-Ing. Christian Willems

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 

 


 


Wirtschaftsspanisch

Modul

SZ1

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

4 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen berufsorientierte spanischsprachige Diskurs- und Handlungskompetenz unter Einschluss (inter-) kultureller Elemente

3

Inhalte

Fachsprachliche Strukturen, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaft und Handel, die mediengestützt thematisiert und behandelt werden; Anleitung zur selbständigen Erarbeitung und Präsentation wirtschaftsrelevanter Themen;

Schwerpunkte u.a.: la actividad económica,                la distribución

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen

Fortgeschrittene Spanischkenntnisse; (ggf. abgeschlossene Grundkurse I und II)

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

 


 


Wirtschaftsfranzösisch / Le français pour la profession

Modul

SZ2

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

4 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen berufsorientierte französischsprachige Diskurs- und Handlungskompetenz unter Einschluss (inter-) kultureller Elemente.

3

Inhalte

Fachsprachliche Strukturen, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaft und Handel, die mediengestützt thematisiert und behandelt werden; Anleitung zur selbständigen Erarbeitung und Präsentation wirtschaftsrelevanter Themen;

Schwerpunkte u.a.: l’activité économique, la distribution

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen

Fortgeschrittene Französischkenntnisse; ggf. zusätzlich: erfolgreich abgeschlossene Auffrischungskurse

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

 


 


Verhandlungstraining – Language of Meetings

Modul

SZ3

Workload

90 h

Credits

3

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

54 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen (inter-)kulturelle Diskurs- und Handlungskompetenz.

3

Inhalte

Thematische Schwerpunkte:

Cultural Aspects of Anglo-American Meetings

Business Meetings

Agenda Writing

Speeches / Presentations

Meeting Simulations

Taking Minutes

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Bestandene Klausur Fachsprache Englisch

6

Prüfungsformen Erfolgreiche Präsentation (+80 % Teilnahme)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 3/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

Das Modul kann nur mit einem Modul “Landeskunde“ in Kombination gewählt werden.

 


 


Landeskunde USA

Modul

SZ4

Workload

60 h

Credits

2

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

24 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen (inter-)kulturelle Handlungskompetenz.

3

Inhalte

Thematische Schwerpunkte: History, Education, Political Institutions, Racism, Foreign Policy, Demography, The Media

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Fortgeschrittene Englischkenntnisse

6

Prüfungsformen Klausur (+ 80 % Teilnahme)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 2/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

Modul kann nur mit dem Modul “Verhandlungstraining – Language of Meetings“ in Kombination gewählt werden.

 


 


Landeskunde Frankreich

Modul

SZ5

Workload

60 h

Credits

2

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

24 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen (inter-)kulturelle Handlungskompetenz.

3

Inhalte

Thematische Schwerpunkte: Histoire, Education, Politique, Médias, Centralisme,Relations franco-allemandes

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Fortgeschrittene Französischkenntnisse

6

Prüfungsformen Klausur (+ 80 % Teilnahme)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 2/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

Modul kann nur mit dem Modul “Verhandlungstraining – Language of Meetings“ in Kombination gewählt werden.

 


 


Landeskunde Großbritannien

Modul

SZ6

Workload

60 h

Credits

2

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

24 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen (inter-)kulturelle Handlungskompetenz.

3

Inhalte

Thematische Schwerpunkte: History, Education, Political Institutions, The Social Class System, Foreign Policy, Demography, The Media

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Fortgeschrittene Englischkenntnisse

6

Prüfungsformen Klausur (+ 80 % Teilnahme)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 2/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

Modul kann nur mit dem Modul “Verhandlungstraining – Language of Meetings“ in Kombination gewählt werden.

 


 


Landeskunde Spanien

Modul

SZ7

Workload

60 h

Credits

2

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Seminar

Kontaktzeit

2 SWS / 36 h

Selbststudium

24 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen (inter-)kulturelle Handlungskompetenz.

3

Inhalte

Thematische Schwerpunkte: Historia, Educación, Demografía y sociedad, Situación geográfica, Medios de comunicación, Instituciones políticas

4

Lehrformen

seminaristische Veranstaltung im Präsenzstudium und angeleitetes Selbststudium (ggf. im MultiMedia Sprachlabor)

5

Teilnahmevoraussetzungen Fortgeschrittene Spanischkenntnisse

6

Prüfungsformen Klausur (+ 80 % Teilnahme)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 2/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Dr. Petra Iking (Modulverantwortliche) + N.N. Sprachenzentrum

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

Multi-Media Sprachlabor des Sprachenzentrums

Modul kann nur mit dem Modul “Verhandlungstraining – Language of Meetings“ in Kombination gewählt werden.

 


 


Bioethik

Modul

BEK

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Seminar+Übung

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden besitzen ein Grundverständnis der Begriffe Moral, Ethik, deskriptive Ethik, normative Ethik, Metaethik und von Hume’s Gesetz. Sie haben erweiterte Kenntnisse allgemein ethischer Konzepte (Gesinnungs-, Verantwortungs- und Pflichtethik, Utilitarismus) und der Konzepte der Bioethik (Hans Jonas` Prinzip Verantwortung, Neuer Kategorischer Imperativ, In dubio pro malo, Humanexperimente, Hirntod), des Utilitarismus nach Peter Singer sowie kasuistischer Ansätze.

3

Inhalte

Begriffsklärungen (Moral, deskriptive -, normative - und Metaethik, Hume’s Gesetz) und Vorstellung allgemein ethischer und bioethischer Konzepte.

Anwendung auf durch neueste biologische Forschung entstandenen Fragestellungen, z.B. Gentherapie: somatischen Gentherapie, siRNA-Technik, Keimbahn-Gentherapie; embryonale Stammzellenforschung; „Wann beginnt menschliches Leben?“, Regularien in der Fortpflanzungsmedizin (ART, IVF, GIFT): invasive und nicht-invasive Präimplantationsdiagnostik; Therapeutisches und Reproduktives Klonen; „Stammzellen als Reparaturarsenal“; „Was ist normal?“ (z.B. Sichelzellanämie, Gehörlosigkeit, Achondroplastie, Homosexualität, Diabetes, Progerie, Klinefelter–Syndrom, Turner–Syndrom) ; „Sind wir allein das Produkt unserer Gene?“ (Epigenetik, Genomisches Imprinting, X-Chromosom-Inaktivierung, RNA Interferenz), etc.

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Tafel, Overheadprojektor, Beamer), sowie Seminarvortrag mit schriftliche Ausarbeitung

5

Teilnahmevoraussetzungen

Grundkenntnisse aus dem Bereich der Molekularen Biologie

6

Prüfungsformen Klausur; Note: 8/10 Klausur; 2/10 Seminarvortrag

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. A. Loidl-Stahlhofen

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch

 


 

 


Arbeitssicherheit und Gefahrstoffrecht

Modul

ASG

Workload

150 h

Credits

5

Studien­semester

5./6. Semester

Häufigkeit des Angebots

nach Aushang

Dauer

1 Semester

1

Lehrveranstaltungen

Vorlesung+Seminar+Übung

Kontaktzeit

2+1+1 SWS / 72 h

Selbststudium

78 h

Geplante Gruppengröße

maximal 40

2

Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Die Studierenden können die ihnen übertragene unternehmerische Verantwortung im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wahrnehmen. Sie können mögliche Gefährdungen im betrieblichen Alltag ermitteln und bewerten sowie betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen festlegen.

3

Inhalte

Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit Schwerpunkten in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gefahrstoffe, Ergonomie, Arbeitshygiene, Arbeitsmedizin und betrieblichen Umweltschutzes

4

Lehrformen

Vorlesung unterstützt durch interaktive Elemente (Diskussionen) und unterschiedliche Medien (Beamer, Tafel)

5

Teilnahmevoraussetzungen keine

6

Prüfungsformen Klausur

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in den Studiengängen)

Chemie (B.Sc.), Molekulare Biologie (B.Sc.), Nano- und Materialwissenschaften (B.Sc.)

9

Stellenwert der Note für die Endnote 5/200

10

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch (Modulverantwortlicher), Dr. Bernd Schubert (Lehrbeauftragter)

11

Sonstige Informationen Vorlesungssprache deutsch